szmmctag

  • Urlaub an der Küste (2)

    Warum man diese Karte verkehrt herum aufgehängt hat - Norden ist hier rechts - weiß ich nicht, jedenfalls zeigt sie, was St. Peter-Ording allen anderen Nordseeorten voraus hat: Der Hauptstrand ist ca. 12 km lang und 2 km breit.

    Wenn man 3 Euro bezahlt hat (es sei denn, man hat eine Kurkarte, die auch 3 Euro pro Tag kostet), darf man über diesen Steg ans Wasser - wenn gerade Ebbe ist, muß man noch ein bißchen weiter laufen.

    An den Stränden stehen Pfahlbauten für Toiletten, Strandaufsicht und Restaurants/Cafés, in denen man von Kuchen über Fritten bis zur vollen Mahlzeit alles bekommt, was der Magen begehrt, sehr schön!

    Ich habe nicht gedacht, daß ich das nochmal zu essen bekomme: Granat (manche sagen auch Krabben, er ist aber eine Garnelenart) auf Spiegelei auf Schwarzbrot. Normalerweise wird der Granat, der in der Nordsee gefangen wird, mit dem Laster quer durch Europa nach Marokko gefahren, wo er von flinken MarokanerInnenhänden gepult und wieder auf die Reise zurück an die norddeutsche Küste und in die ganze Welt geschickt wird. Da ich das auf keinen Fall unterstützen will, habe ich nun schon lange Zeit darauf verzichtet. Hier, in dem Strandlokal "Seekiste" am Böhler Strand, wird der Granat tatsächlich noch vor Ort gepult. Großartig - und sehr lecker!

    Es folgen nun ein paar hundert Strand- und Salzwiesenbilder.

    Eine Salzwiese ist eine Wiese zwischen dem Deich und dem Strand, die bei normalem Tidenhub nicht überflutet wird - manchmal aber eben doch. Die Lämmer, die hier weiden, würzen sich quasi selbst, von innen, ihr Fleisch bekommt durch das gesalzene Gras eine ganz besondere Note. Gemein.

    Noch ein Strandbild - mit "Drama"-Filter vor der Linse.

    Strand satt: Wer noch nicht genug hat, für den habe ich ein paar Bilder in einen Ordner geladen, wer mag, schaut sie sich hier an (ich habe die 45 schönsten Fotos herausgesucht).

    Fortsetzung folgt.

  • Urlaub an der Küste (1)

    Stimmt natürlich gar nicht, daß die Möwen in St. Peter-Ording blaue Mützen tragen, in Wirklichkeit sind sie schwarz. Aber woher sollen die Chinesen, die diese Figuren herstellen, das auch wissen?

    St. Peter-Ording liegt auf der Halbinsel Eiderstedt an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste und besteht aus fünf ursprünglich eigenständigen Teilen, die man im Laufe der Zeit zusammengefaßt hat. Unsere Ferienwohnung ist im Teil "Dorf", in dem die namensgebende Kirche St. Peter steht. Und es stimmt, es ist dörflich.

    Die Restaurants, Cafés und Geschäfte knubbeln sich an einer Straße, aber es sind nicht sehr viele, zum Bummeln sehr angenehm.

    Die Restaurants heißen "Kiek in", "Wendt's goode Döns" oder "Spökenkieker" - oder auch einfach "Da Giggi", wenn es eine Pizza sein soll. Die Begrüßung ist allerdings überall gleich: "Moin Moin" sagt man hier zu jeder Tageszeit, das kenne ich noch aus meiner Kindheit.

    Ob das "Café Diem" der Familie Diem gehört oder auf carpe diem anspielt, war nicht zu erfahren, allerdings kann ich mir gut vorstellen, da einen genußvollen Tag zu verbringen.

    Eine Familie mit acht Jungs und zwei Mädchen braucht bei kühlem Wetter nicht weiterzusuchen nach wärmenden Fleecejacken.

    Auf einer Tafel steht: "Jan und Gret waren 'lütte Lüüd', die sich aus dem Meer ihr Zubrot holten. Jan stach den 'Bütt' mit der 'Prigg' und Gret fischte die 'Porrn' mit der 'Gliep'." Aha. Überrascht war ich über die Namen der beiden, denn in Köln läutet das Nachspielen einer Sage um Jan und Griet jedes Jahr den Straßenkarneval ein (wieso habe ich diese Geschichte noch nicht erzählt? Werde ich demnächst mal nachholen).

    So weit, so beschaulich. Nähert man sich nach ca. einer halben Stunde Fußmarsch dem Ortsteil "Bad", ist Schluß mit lustig. Hier soll Geld verdient werden - das ist in "Dorf" natürlich auch nicht anders, aber hier wird es einem auf Tritt und Schritt gezeigt.

    Uralte friesische Architekturkunst ...

    ... sieht anders aus. Der Fußgängerzonencharme soll vielleicht verhindern, daß die Besucher Heimweh bekommen ...

    ... weshalb man auch auf die kulinarischen Spezialitäten nicht zu verzichten braucht, die man von zu Hause gewohnt ist: Schnitzel, Currywurst und Burger.

    Fortsetzung folgt.

  • Sag mal Cheese

    Als Kind habe ich zuerst nicht verstanden, wenn der Fotograf rief: "Hier kommt das Vögelchen!", was er genau meinte. Ich erwartete die Erscheinung eines Vogels wie aus einer Kuckucksuhr und war schließlich vedattert und auch verstimmt, daß der Mann uns tatsächlich anlog, nur damit wir in seine Richtung schauten. Der Fotograf hätte sagen können, daß man erst nach der Entwicklung feststellen kann, ob das Foto etwas geworden ist, und die Fotografierten dafür mitverantwortlich sind. Gähnen, die Augen just im Moment des Klicks schließen, den Kopf wegdrehen usw. - das alles ließ sich nicht mehr "reparieren". Heute ist das anders: Man hält den Daumen drauf, macht also 20 Fotos vom selben Motiv, vergleicht sie am Computer und sucht sich das beste aus, optimiert nachträglich Licht, Kontrast und Ausschnitt und schickt es dann per Smartphone sogleich an alle, die es interessiert (oder auch nicht) - oder auch in die ganze Welt per Facebook.

    Bei mir müßt ihr nun eine Weile warten, bis ich aus dem Urlaub wieder da bin - erstmal bin ich nur eine Woche fort. Cheese Tschüß dann, bis bald!

  • Riehler Str.

    Ein Prachstück von einem Büdchen, auch wenn man gleich sieht, welche Getränkefirma für die farbliche Gestaltung gesorgt hat. Ich habe allerdings noch nie gesehen, daß es geöffnet hat - der Beschriftung nach muß das schon lange her sein, zu einer Zeit, als Leute noch Filme kauften. Eßwaren gab es auch. Gern holte sich der Löwe aus dem benachbarten Zoo abends nach getaner Arbeit noch eine Frikadelle, die Erdmännchen eine Tüte Ültjes, man kam ins Gespräch und resümmierte den Tag. Seitdem die Tiere eingesperrt sind, geht das nicht mehr, vielleicht lohnt sich das Geschäft deswegen nicht mehr.

  • Merkel-Spuckies

    Mit einem martialischen Klebebildchen ruft uns ein "Revolutionäres Bündnis" dazu auf, den G7-Gipfel zu stürmen - Bundeskanzlerin Merkel wird darauf "entlarvt", daß auch sie unter ihrem Gesicht nur einen Schädel hat. Ja - und? Haben wir alle. Oder denken die Kampfgenossen, man könnte meinen, sie sei eine knochenlose Außerirdische?
    Vielleicht (wahrscheinlich) ist aber auch etwas anderes gemeint: Obacht, Leute, Kanzlerin Merkel ist der personifizierte Tod unter der Maske einer Biederfrau - der Tod wird in der bildenden Kunst ja oft als Gerippe dargestellt. Man kann viel über Frau Merkel sagen, aber diese Assoziation wäre mir wahrscheinlich als letzte eingefallen. Wenn überhaupt. Aber wenn man sich als revolutionär versteht, braucht man starke Bilder, sonst guckt ja wieder keiner.

    "War einmal ein Revoluzzer,
    Im Zivilstand Lampenputzer;
    Ging im Revoluzzerschritt
    Mit den Revoluzzern mit.

    Und er schrie: 'Ich revolüzze!'
    Und die Revoluzzermütze
    Schob er auf das linke Ohr,
    Kam sich höchst gefährlich vor."
    Erich Mühsam, 1907

    Da finde ich das Klebebildchen passender: Biederfrau als Brandstifter. Eine an sich harmlose Geste, eine spöttisch-verniedlichende Bezeichnung verdecken einen weitreichenden Angriff auf demokratische Grundwerte.

  • Klosterstr.

    Wer hier wem ein Licht aufstecken will, ist nicht bekannt. Aber ich schau gern mal rein, kann ja sein, daß ich auch gemeint bin ...

    Ah - wer denkt da nicht an Urlaub, ein Bild von August Macke von seiner Tunisreise.

    Ein Stuhl auf Rasen zum Ausruhen, Pflanzen - ist doch ganz gemütlich hier. Wenn man lange genug wartet, kann man sogar Zucchini oder Kapuzinerkresse ernten. Nur kalt sein sollte es nicht ...

    ... denn Vandalen haben in ihrer Orientierungslosigkeit reflexartig sämtliche Fenster zerstört in dieser fürs Telefonieren schon lange nicht mehr nutzbaren Telefonzelle. Die Verwaltung bezeichnet solche Zellen als Stadtgerümpel, die vom Eigentümer entsorgt werden müssen, aber die Telekom hat besseres zu tun, Geld zählen und solche Sachen.
    2011 gab es in Köln noch ca. 1100 (intakte) Telefonzellen, 2013 waren es noch 540, und inzwischen - zählt wahrscheinlich keiner mehr, ich vermute, es gibt nur noch sehr wenige. Und wenn die alle so freundlich umgestaltet werden wie die oben: Mich würde es freuen.

    Edit 13.06.: Inzwischen habe ich gehört, daß die Telekom das Schmuckstück letzte Woche abgeräumt hat. Sehr schade: Erst kümmern sie sich jahrelang nicht darum, und sobald jemand etwas Sinnvolles damit anstellt, zerstören sie es.

  • Lindenstr.

    Die etwas älteren unter uns kennen das noch aus den 70ern: Fahndungsplakate für die Terroristen der "Rote Armee Fraktion" (RAF). Immer, wenn einer verhaftet oder erschossen worden war, wurde er oder sie mit rotem Stift ausgeixt. Nun hängen die Plakate wieder überall in der Stadt, was aber nicht heißt, daß die RAF eine Renaissance erlebt. Nein, das soll ein toller Werbeeinfall sein, ein Zirkus plakatiert so für seine Aufführungen: "Das ist ein Gag, der zu unserem Programm passt ... Bei unseren Fans kommt das gut an", wird der Verantwortliche in der Zeitung zitiert.
    Das derzeitige Showkonzept des Zirkus steht unter dem Motto "Höchststrafe", die Artisten treten teilweise in Gefängnisklamotten in einer entsprechenden Szenerie auf. Irgendwann, so ist zu lesen, tritt eine Art Clown mit einem Flammenwerfer auf, beschimpft das Publikum als "Nazipack" und "Putinversteher" und droht, gleich für einen Dschihad seinen Sprengstoffgürtel zu zünden, und daß er schon immer mal einen Katholiken erschießen wollte. Zum totlachen, oder?

  • Tag des guten Lebens

    Sonntag vor einer Woche war es mal wieder so weit: Der "Tag des guten Lebens" fand zum dritten Mal statt, diesmal nicht im Stadtteil Ehrenfeld (ich berichtete), sondern in Sülz, einem Viertel nahe der Universität. Veranstalter ist die Initiative "Agora Köln", bestehend aus 131 Umweltorganisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen.

    Alle Straßen wurden für Autos abgesperrt, stattdessen durften die Anwohner und (hauptsächlich) nichtkommerzielle Organisationen die Straßen nutzen: Flohmärkte veranstalten, einfach einen Tisch mit Kaffee und Kuchen für die Nachbarschaft aufstellen oder über nachhaltige Projekte informieren.

    Wer wollte, konnte auch als Besucher kreativ sein (Jeder Mensch ist ein Künstler, Joseph Beuys) und mit Kindern malen oder ...

    ... bei einem spontan gebildeten Chor mitsingen oder ...

    ... sich passiv Live-Musik anhören ...

    ... die an vielen Ecken dargeboten wurde.

    Hier stellt sich ein noch relativ junges Projekt vor: wirnachbarn.com versucht, über die Gestaltung einer virtuellen Nachbarschaft Leute einander näher zu bringen, die in der realen Nachbarschaft leben. Klingt nicht schlecht, aber ob es funktioniert, wird erst die Erfahrung zeigen.

    Die Zukunft des Verkehrs - auch ein großes Thema. In Köln hat man z.B. festgestellt, daß immer mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren. Das Auto verliert unter den jungen Leuten immer mehr an Bedeutung als Statussymbol, stattdessen gewinnen praktische Perspektiven: Wie komme ich am schnellsten zum Ziel, womit habe ich am wenigsten Parkplatzsorgen usw. Die Verkehrsplanung trägt dem aber kaum Rechnung: Anstatt die Innenstadt für Autofahrer unattraktiver zu machen, um den umweltfreundlicheren Bewegungsmitteln Platz zu verschaffen, versucht man umständlich, Verkehrswege für Autos zu optimieren - ein zweckloses Unterfangen, wie die täglichen Staus zeigen. Man schafft es ja noch nicht einmal, alle Schlaglöcher zu stopfen.

    Irgenwann kriegen wir Hunger - wenn wir ein Kind dabei hätten, könnte ich mir hier einen Apfel besorgen lassen.

    Macht nichts, gegenüber gibt es ein leckeres indisches Gericht: Gut gewürzte Linsen mit Reis, Kartoffelsalat und Joghurt. Wer jetzt stöhnt: Immer diese Ökos mit ihrem Gemüse, dem sei gesagt: Es gab auch anderes ...

    ... z.B. Schinken und Blutwurst (uah!).

    Sehr angenehm, sehr relaxt, so ein Tag des guten Lebens. Meinetwegen könnte man das noch öfter machen als nur ein Mal im Jahr.

  • Brauweiler (2)

    Das ist das eigentliche Ziel unseres kleinen Ausflugs: Die Abtei Brauweiler, ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem Jahr 1024. Die Fassaden sind natürlich jüngeren Datums, sie stammen aus der Barockzeit.

    Gar nicht klein, der Gebäudekomplex, drei Innenhöfe ...

    ... und eine große romanische Kirche, das muß einfach sein, wo sollen die Pfaffen sonst mit dem ganzen Geld hin.

    Der (im Ganzen nicht mehr vollständige) Kreuzgang im Marienhof ...

    ... in dessen Mitte auch eine Statue der Namensgeberin steht ... janusköpfig? Ich glaube nicht, hier soll nichts Zwiespältiges dargestellt werden. Außerdem sind auch die Hände gedoppelt. Ich vermute, man wollte sie von keiner Stelle des Hofes von hinten sehen.

    Eine filigranes Steinschnitzerei einer Türeinfassung, die die Zeiten überstanden hat. 1811 wurde die Abtei von Napoleon säkularisiert, und als vier Jahre später die Preußen kamen, haben sie sie nicht etwa zurückgegeben, sondern die Gebäude als Arbeitsanstalt genutzt - ich vermute, für Leute, die man sonst nirgendwo unterbringen konnte, also Behinderte und "arbeitsscheue" Obdachlose. 1920 wurden die Abtei teilweise zum Gefängnis, unter den Nazis für ein Jahr zum KZ, dann Gestapo-Gefängnis. Konrad Adenauer und Frau saßen hier 1944 für zwei Monate ein. Ab 1954 übernahm der "Landschaftsverband Rheinland" das Gebäude zur Behandlung von Alkohol- und anderen Drogenabhängigen und psychisch Kranken. Seit 1980 beherbergt es das Amt für Denkmalpflege im Rheinland und das Archiv für Künstlernachlässe.

    Im Eingangsbereich der Kirche steht dieses - ich vermute, von Jugendlichen hergestelltes - Werk, die sieben Todsünden sind danach - zusammengefaßt - das Böse. Was die Faulheit betrifft, bin ich ganz anderer Meinung, Muße kann man gar nicht hoch genug bewerten, die Aussage des untersten Bildes kann ich allerdings voll unterstützen: Schlechte Literatur ist wirklich als Todsünde einzustufen. Kinder, lest diesen Schund nicht! Wenn ihr erotische Literatur haben wollt, lest lieber ... ja, was? "Lady Chatterly"? Ein bißchen angestaubt, oder? "Salz auf unserer Haut"? Finger weg, das ist auch Schund. Hm, mir fällt nichts ein ...

    Sehr schön: Der Himmel in der Kirche. Spätgotisch, habe ich gelesen.

    Auch schön: Hinter der Kirche liegt ein kleiner Park ...

    ... mit einem angeblich 1000 Jahre alten Maulbeerbaum. Die Stifterin der Kirche soll hier im Schatten des Baumes im Traum den Auftrag erhalten haben, die Abtei zu gründen. Kann man das glauben? Wahrscheinlicher ist, daß die Mönche ihn hier gepflanzt haben, um aus den Früchten Wein zu keltern, diese Schluckspechte.

    Also - für einen Nachmittagsausflug kann man hier mal herkommen, wenn man in der Nähe wohnt. Eine Eisdiele gibt es auch, und wenn man Glück hat, bleibt man von Helene Fischer verschont.

    Ende.

  • Brauweiler (1)

    Man fährt mit der Linie 1 gen Westen bis zur Endhaltestelle Weiden, steigt aus und geht durch Rapsfelder ...

    ... und an Ackern entlang ca. anderthalb Stunden zum Städtchen Brauweiler, das schon nicht mehr zu Köln gehört, sondern zu Pulheim.

    Ländlich hier, ganz schön mal.

    Brauweiler, ein Städtchen mit ca. 8.000 Einwohnern, hat den zeitlos anmutenden Charme vieler Kleinstädte: Durchs Zentrum (sofern man davon sprechen kann) schlängelt sich eine dicke Straße für den Durchgangsverkehr, ansonsten ist es relativ ruhig, irgendwo zwischen Verfall und Moderne steckengeblieben - wahrscheinlich gar nicht schlecht zum Wohnen für kleine Familien und Leute, denen es in der Stadt zu wuselig ist.

    Hier hat die Polizei nur einen Posten - wahrscheinlich braucht man nicht mehr - und die Post hat noch ein Amt, jedenfalls der Beschriftung nach (tatsächlich gibt es nur noch zwei Postämter in Deutschland, eins im Bundestag in Berlin und eins im Hauptsitz in Bonn, habe ich neulich gelesen).

    Ein Blick auf den Wikipedia-Eintrag über Brauweiler verrät, daß es hier viele Vereine gibt. Vereine haben oft die (mich abschreckende) Angewohnheit, immer mal wieder irgendwas zu feiern. Hier wurde vor der Abtei ein Getränkewagen aufgebaut, es gibt Cola, Bier und Würstchen, alles lautstark beschallt mit Musik von Helene Fischer und Andrea Berg. Rechts im Hintergrund sieht man eine turmhohe Plane aufgespannt, mit mehreren Löchern ...

    ... durch die erwachsene Menschen unter dem Gejohle der anderen Schokoladentafeln werfen sollen. Ein Ansager am Mikro verkündet dann das Ergebnis. Es scheint, als könne man sogar einen Pokal gewinnen. Nee, was'n Spaß ...

    Fortsetzung folgt.

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